Schweißtherapie - Hyperhidrose


Ganz allgemein bezeichnet man damit vermehrtes Schwitzen beim Menschen. Ausgelöst wird es durch physiologische oder emotionale Reaktionen des Körpers auf bestimmte Umstände.


Physiologie:
Der Körper reagiert mit vermehrtem Schwitzen, um die Temperatur des Körpers zu regulieren, beispielsweise bei hohen Außentemperaturen, Muskelarbeit oder auch Fieber und konstitutionell bedingtem Übergewicht.

Emotional:
Einige Menschen reagieren auf Stress mit vermehrtem Schwitzen.
Dieser Effekt kann verstärkt werden durch Konsum von Nikotin und / oder Koffein.

Man unterscheidet drei verschiedene Schweregrade der Hyperhidrose, die nach Rückenleiden eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland ist.

An schwerer Hyperhidrose (Stufe III) leidet etwa ein Prozent der deutschen Bevölkerung.

Therapie:
Hierbei wird nach einer oberflächlichen Betäubung der Haut mit sehr feinen Nadeln Botox unter die Achselhöhlen gespritzt. Botox blockiert die Nervenstimulation der Schweißdrüsen.
Für Hände und Füße ist die Therapie nicht optimal geeignet.
Schwangere sollten darauf verzichten.

 

Weitere Informationen bekommen Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Botulinumtoxin-Therapie e.V.:

https://www.dgbt.de/